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Fussball Manager 11

Wie jedes Jahr wieder habe ich gebannt auf die ersten Berichte zum neuen Fussball Manager gewartet. Lohnt es sich, den neuen Fussball Manager zu kaufen? Nach 08, welches ich echt bis zum verrecken gezockt habe, konnte sich kein neuer Teil irgendwie so präsentieren, dass er den 08er ablösen würde. Der 09er ist garnicht erst in meine Spielesammlung gewandert. Der 10er hat es zwar bis in diese Sammlung geschafft, aber ich schätze mal mehr als 3 Stunden Spielzeit habe ich beim 10er auch nicht verbracht. Also ein Fehlkauf. Der 11er muss sich also immer noch mit einem Spiel von 2008 messen da die beiden Nachfolger Mist waren.

Als ich dann die ersten Spielberichte lesen durfte wurde mir jedoch recht schnell klar, dass ich den 11er auf jeden Fall brauche. Verbesserter Transfermarkt, zugänglichere Taktik-Menüs, es klang alles nach schöner neuer Managerwelt, und letztlich war es das auch. Kurz nach erscheinen spielte sich das Spiel noch recht holprig, es war also mal wieder an der Zeit, auf die Updates zu warten. Mittlerweile nach Update 2 läuft es echt rund.

Als erstes wäre da tatsächlich der Transfermarkt zu nennen. Früher habe ich den Transfers eigentlich oftmals keine Aufmerksamkeit geschenkt insofern diese nicht mich betrafen. Mittlerweile ist es aber unglaublich spannend zuzusehen, ob noch ein wichtiger Spieler in der Transferperiode wechselt. Oftmals kommt es dann zu waren Wechselorgien, plötzlich verpflichtet ein Verein vier Hochkaräter und man kann sich darauf einstellen, wen man als ärgsten Konkurenten im Rennen um Platz 1 hat. Auch ertappe ich mich immer wieder dabei wie ich beobachte, was meine Ex-Spieler so machen und wohin diese wechseln. Wie in den Vorgängern darf natürlich auch nicht fehlen, dass man Jugendcamps im Ausland bauen kann. Zuerst scheint es einem eine hohe Investition, doch wenn man nach ein paar Jahren die Früchte erntet und die ersten Spieler den eigenen Kader verstärken oder für viele Millionen an andere Clubs verkauft werden, dann weiß man wofür man es getan hat. Zusätzlich bekommt der eigene Verein durch die Jugendarbeit auch ein neues Gesicht. Hatte ich zu Beginn meiner Managerkarriere noch einen Kader mit zeitweise 5 Belgiern, so ist dieser heute voll mit argentinischen Nachwuchstalenten. Der Rest der Spieler, die nicht aus Deutschland stammen, sind meist bunt zusammengewürfelt in den Nationalitäten da von anderen Vereinen schon in der Jugend weggescoutet. Daran kann man auch schön sehen was man erreichen kann, wenn man immer am Ball bleibt und das Spiel nicht so vor sich hin plätschern lässt. Ich hatte einige Zeit mich geweigert, junge Spieler im ersten Kader spielen zu lassen bis diese gut genug waren. Resultat: Der Kader war überaltert. Also musste ich durch ein Seuchenjahr in dem junge Spieler im ersten Kader Platz finden mussten. Diese Spieler entwickeln sich in der 1. Mannschaft einfach besser und nur deshalb konnte ich am Ende der Saison noch den zweiten Platz bekleiden, jedoch weit abgeschlagen hinter Bayern München (denen ich in den Jahren zuvor immer einen Strich durch die Rechnung gemacht habe!).

So, genug des bejubeln des neuen FM. Ja, er hat den 08er nachhaltig abgelöst, aber auch er hat leider (noch?) Schwächen. So ist der 3D-Modus nach wie vor ein unansehnliches gekicke. Einen Unterschied zwischen Mannschaften kann ich auch nie wirklich ausmachen, es scheint rein nach dem Prinzip Glück abzulaufen. Weiterhin gibt es nach Patch zwei immer noch einen Bug, der mich schon beim 08er nervte. Speichert man in der Transferperiode und lädt den Spielstand, spielt dann weiter, so schmiert das Spiel nach der Transferperiode ab. Das ist mir jetzt einmal passiert und ich konnte mir behelfen indem ich drüber hinweg simuliert habe (es scheint der Tag zu sein an dem gezeigt wird, wieviel die Vereine für neue Spieler ausgegeben haben). Seitdem ist es nicht mehr passiert weil ich die Transferperioden dann immer komplett durchgespielt habe bevor ich wieder speicherte. Das Problem am simulieren ist einfach, dass die Aufgaben dann allesamt von Mitarbeitern des Vereins übernommen werden. Konsequenz: Die schicken Spieler in die Reserve die man selber in Mannschaft eins hben will, sie reduzieren das Budget von Jugendcamps, so wandern gute Jugendspieler ab etc., also alles mehr als ärgerlich.

Abschließend bleibt aber ein positives Fazit. Wie schon gesagt hat der 11er den 08er abgelöst und das mit Recht. Es macht wieder Spaß einen neuen Fussballmanager zu spielen und ich schätze dass dies auch noch lange so bleiben wird. Für Fans des gepflegten Managersports eine klare Kaufempfehlung.

Weiterführende Links: Fussball Manager 11 - Offizielle Seite

Eintrag erstellt: 2010-12-28 14:18:18

Pro Evolution Soccer 2011

Als sich auch in diesem Jahr wieder die Frage stellte, PES oder FIFA, war ich recht unentschlossen. PES hatte ich mir erst im letzten Jahr geholt, eigentlich eher ein Jahr abwarten. Und FIFA? Naja, Lizenzen sind nicht alle Zutaten für ein gutes Spiel. Also was tun?

Die Antwort war dann einige Tage später klar. Erstmal Demos spielen! Dabei stellte sich dann mal wieder raus, dass FIFA erneut viel Lärm um nichts ist. Sicher, es hat sich was im Gameplay getan und die Grafiken wurden wieder verbessert. Die Lizenzen bleiben aber weiterhin eigentlich der einzige Grund um FIFA überhaupt zu spielen. Bei PES sah die Sache anders aus. Mit Lizenzen ist da nicht so das Publikum zu holen und ausserdem hatte ich ja schon den Vorgänger, also eigentlich wäre ein Jahr Pause angesagt. Aber die Demo hat mich vollends überzeugt.

Was ist so groß Neu? Nun, eigentlich nicht viel und doch eine Menge. Das Zweikampfverhalten wurde verbessert (gut, das ist bei FIFA auch so) und das allgemeine Gameplay erneut verfeinert. Das ganze Taktikmenü wurde nochmal vereinfacht so dass es jetzt eigentlich jeder auch mit der Taktik hinbekommen sollte. Zudem wurde das 360° Pass-System eingeführt. Endlich kann ich dahin passen wo ich will. Bisher gingen die Pässe ja immer wie von Magneten angezogen zum nächstbesten Spieler in der Richtung. Gefährliche Vorstösse und tödliche Pässe sind nun wirklich gefährlich und tödlich, und das ist auch bitter nötig, denn auch das Abwehrverhalten hat sich im Gegensatz zum Vorgänger stark verbessert. Durch die Mitte anrennen und hoffen das man trifft ist nicht mehr.

Leider ist nicht alles Gold was glänzt. Das genannte Abwehrverhalten und das allgemeine Verhalten der Spieler hat sich nicht nur verbessert. Zwischendurch gibt es Momente in denen man stark am Verstand seiner Mitspieler zweifelt, z.B. wenn ein Spieler mit dem Ball nur losrennen müsste, aber garnicht erst dran geht weil man selber den Spieler mal wieder nicht anwählen kann. Auch veranlasst das anwählen von Spielern diese dazu, aus vollem Lauf kurz zu stoppen. Diese Momente machen oft gute Chancen einfach kaputt. Im allgemeinen ist das Gameplay aber viel besser geworden im Vergleich zum Vorgänger.

Abschließend bleibt zu sagen: Pro Evolution Soccer steht auch dieses Jahr bei mir wieder ganz oben auf der Liste der Fussballspiele und das wird auch vermutlich noch viele Jahre so bleiben. Und vielleicht, vielleicht, vielleicht werden irgendwann einmal die Kommentare ja auch besser... Langsam habe ich es satt von den Kommentatoren zu hören "da musste sich der Torhüter nicht mal lang machen" während dieser durch seinen Straufraum fliegt um den Ball zu bekommen. Aber das ist kein negatives Merkmal von PES, FIFA kann das genauso und die Kommentierung von Elfmeterschießen im 3D-Modus des neuen Fussball Managers aus dem Hause EA ist sogar noch schlimmer!

Weiterführende Links: PES 2011 @ konami-europe.com

Eintrag erstellt: 2010-11-09 16:47:50

Anno 1404

Anno 1404 ist der vierte Teil der grandiosen Anno-Serie und es schafft, was wenige Fortsetzungen einer Serie schaffen: Es ist wieder einmal besser als seine Vorgänger.

Anno ist Aufbaustrategie in Perfektion. Ihr fangt an mit einem kleinen Hafen und wenigen Ressourcen auf einer Karte voll mit einzelnen Inseln und müsst nach und nach eure Stadt vergrößern und euren Einfluss auswieten. Klingt einfach? Ist es zu Beginn auch. Doch eine wachsende Stadt entwickelt Bedürfnisse. So gibt der Bauer sich noch mit Apfelmost und Fisch zufrieden, den ihr für gewöhnlich relativ problemlos auf der eigenen Insel herstellen bzw. fangen könnt. Nach einiger Zeit des Aufbaus sind eure Einwohner aber soweit, dass diese sich in die nächste Stufe aufschwingen. Der Bürger stellt schon höhere Ansprüche und so werdet ihr bald eine Schenke bauen müssen und Gewürze aus dem Orient importieren, um die Bedürfnisse dieser neuen Bevölkerungsschicht stillen zu können. Doch wo viel Arbeit, da auch viel Lohn: Diese neue Bevölkerungssicht bringt euch auch wesentlich mehr Steuereinnahmen. Und genau so setzt sich das Spielprinzip fort. Umso höher eure Bürger aufsteigen, umso mehr Bedürfnisse, umso mehr Steuern...

Jetzt kann man natürlich sagen: Das ganze ist ja recht simpel. Grundsätzlich ist es das auch und so findet man auch relativ schnell ins Spiel herein. Doch nur verstehen hilft in diesem Spiel nicht, denn ihr müsst das ganze auch noch aufbauen. Wie bereits beschrieben, Apfelmost könnt ihr für gewöhnlich noch auf der eigenen Insel anbauen, aber woher kriegt ihr Bier, Werkzeuge etc., wenn ihr diese nicht unbedingt zu Wucherpreisen bei den Nichtspielerinseln kaufen wollt? Richtig, wo eine Insel ist gibt es noch mehr davon und es gilt, diese geschickt zu besiedeln oder wenigstens zu erschließen. Im Anschluss daran beschäftigt ihr euch mit dem Aufbau eines Logistiknetzes, welches die Güter von a nach b verschifft. Es gibt also viel zu tun. Es müssen Schiffe gebaut werden und sogar die Beziehungen zum Orient müssen aufgebessert werden. Denn der Orient ist der Schlüssel zu höheren Bevölkerungsschichten. Wie bereits erwähnt kommen die Gewürze aus dem Orient. Wenn ihr diese nicht kaufen wollt braucht ihr die Technologie, um selber Gewürze anbauen zu können. Und dies geht nur über gute Beziehungen zum Orient.

Wie gesehen, das Spielgeschehen wird relativ komplex und man kann sich Stunden und Nächte um die Ohren hauen mit diesem Spiel. Denn es gibt dann auch noch Zwischenmissionen wie das retten Schiffsbrüchiger und Computergesteuerte Gegner dürfen natürlich auch nicht fehlen. Je nachdem, wie reichhaltig Ressourcen verteilt sind, seid ihr vielleicht sogar gezwungen, gemeinsame Sache mit diesen Spielern zu machen um an Güter zu kommen, die ihr sonst nirgends anbauen könnt. Oder aber ihr zieht einen Belagerungsring um den Gegner und lasst die Infrastruktur zusammenbrechen, soll auch helfen ;)

Anno 1404 ist wie zu Anfang erwähnt ein grandioses Spiel und auch wenn die Geräuchsuntermalung abwechslungsreicher sein könnte, aufgrund der genialen Grafik und des Suchtfaktors ist dieses Spiel eines meiner absoluten Favoriten.

Weiterführende Links: Anno @ ubi.com

Eintrag erstellt: 2010-08-01 15:13:57

Halo - Kampf um die Zukunft

Nach langer Pause haben mein Neffe und ich uns entschlossen, in Vorbereitung auf den kommenden 4. Teil von Halo (bzw. den 5. wenn man Halo 3 - ODST als Teil der Reihe mitzählt) alle Vorgänger nochmal von neuem durchzuspielen. Als erstes Stand Halo - Kampf um die Zukunft auf der Liste.

Beim einschalten des Games muss man leider feststellen, dass die Grafik beim ersten Teil noch einen ganzen Tacken schlechter war als sie heute ist. Nach ein paar Minuten spielen vergisst man das aber schnell und taucht voll in das Spiel ein.

Zur Story: Wir schreiben das Jahr 2552. Die Menschheit war schon seit vielen vielen Jahren gezwungen, andere Planeten zu besiedeln um der Überbevölkerung Herr zu werden. So dehnte sich die Menschheit nach und nach im Weltraum aus bis im besagten Jahr plötzlich zu einem Planeten der Kontakt abbrach. Von dem entsandten Kampfverband kehrte nur ein Raumschiff zurück und dieses war schwer beschädigt. Berichte vom ersten Kontakt mit Außerirdischen machten die Runde. Diese Außerirdischen nannten sich die Allianz. Ein Verband verschiedenster Völker, der jedoch die Mensch als Feind betrachtet. Warum wird erst im zweiten Teil erklärt, deshalb möchte ich da jetzt nicht vorgreifen. Da die Außerirdischen nun systematisch begangen, die Menschenwelten zu zerstören, mussten von der Menschheit Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die Spartaner waren geboren. Und genau, einen davon steuert ihr!

Nach einem unktontrollierten Hyperraumsprung befindet ihr euch in der Nähe der Ringwelt Halo. Doch leider seid ihr nicht alleine, auch die Allianz ist da und greift sofort an. Die erste Mission zum aufwärmen findet noch auf dem Raumschiff der Menschen statt bevor es mit Rettungskapseln auf die Ringwelt geht. Dort kämpft man sich dann in typischer Shootermanier durch Unmengen gegnerischer Horden. Zur Seite stehen euch die Marines die überall auf der Ringwelt verstreut gelandet sind und sich nun neu formieren. Wie es euch gelingt, die riesigen Kampfverbände der Allianz letztlich zu vernichten und was euch noch so erwartet (habt ihr euch nicht gefragt wie eine Ringwelt entstehen kann? Die Allianz war es jedenfalls nicht) solltet ihr euch dann lieber selber zusammenspielen, ich werde mal nicht vorgreifen ;) Zudem würde ich sehr viel erzählen müssen da in diesem Spiel einiges passiert.

Zur Technik: Wie gesagt ist das Spiel grafisch nicht mehr auf dem neuesten Stand, das tut der dichten, spannungsgeladenen Atmosphäre jedoch keinen Abbruch. Der Soundtrack ist zeitlos und das Titeltheme können die meisten Halo Spieler wahrscheinlich auswendig.

Fazit: Trotz der veralteten Grafik ist das Spiel eines der besten, welches je hergestellt wurde. Mit Halo wurde das Shootergenre auf Konsolen revolutioniert. Nennen wir das Kind beim Namen: Der erste Teil der Halo Reihe war und ist nach wie vor ein Meilenstein und reiht sich in eine Reihe mit Spielen wie Pong, Pacman, Super Mario, Anno, eben all die Spiele die die Computerwelt verändert haben.

Weiterführende Links: Halo @ xbox.com
 Halo @ wikipedia.org

Eintrag erstellt: 2010-07-23 19:56:04

Call of Duty 4 - Modern Warfare

Die Call of Duty Reihe wollte mich nie so recht zum spielen animieren. Das Szenario zweiter Weltkrieg ist einfach nicht meins. Doch dann kam Modern Warfare. Eine Menge guter Kritiken und das Szenario eines futuristischen Krieges waren Ansporn genug, mich auf dieses Spiel zu stürzen. Und ich wurde nicht enttäuscht!

Das Spielszenario ist fiktiv, spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft. Yasir Al-Fulani, Präsident eines nicht näher benannten Staates im mittleren Osten, wird von Khaled Al-Asad hingerichtet. Gleichzeitig mobilisieren sich in Russland die Ultranationalisten unter der Führung von Imran Zakhaev. Der ehemalige Waffenschieber hat bereits einen Eliminierungsversuch durch die SAS in Tschernobyl überlebt (welchen ihr später selber durchspielt). Der dritte Akteur ist Viktor Zakhaev, der Sohn von Imran Zhakaev. Was diese drei gemeinsam haben? Sie gehören alle den Four Horseman an, einer Gruppe die danach trachten, die dominierende Militärmacht in der Welt zu werden. Aber warum Four Horseman? Der vierte ist im Spiel nicht näher benannt und stirbt anscheinend schon während einer der ersten Operationen, ist vielleicht aber auch schon vor dem Beginn des Spiels tot.

Das Spiel beginnt jedoch nicht mit der Jagd auf die verbleibenden Four Horseman. Zuerst landet ihr als Soap MacTavisch, Newcomer beim SAS, in der Mission "Mannschaft entbehrlich" auf einem russischen Schiff. Euch zur Seite stehen Captain Price und Gaz. Gewöhnt euch schonmal an die Gesichter, die beiden werden euch bis zuletzt immer wieder begegnen wenn ihr als SAS durch die Lande fegt. Zurück zum Schiff. Eure Aufgabe ist es, ein mysteriöses Paket zu beschaffen, dass sich im Frachtraum des Schiffs befindet. Dieses entpuppt sich als Atomwaffe. Da bereits Kampfjets unterwegs sind, um das Schiff zu versenken, bleibt euch nicht viel Zeit, und so nehmt ihr nur ein Manifest mit. Kurz darauf wird das Schiff getroffen und das Spiel offenbart zum ersten mal seine ganze Stärke. Das getroffene Schiff beginnt zu sinken und Wasser dringt ein. Während sich der Level langsam zur Seite neigt müsst ihr dem Rest des Trupps hinterher rennen und dabei nicht den Anschluss verlieren. Alles was jetzt zählt ist rechtzeitig zum Heli zurück zu kommen um evakuiert zu werden. Was die Programmierer euch dabei noch für Stolpersteine in den Weg gelegt haben verrate ich an dieser Stelle nicht.

Nach dieser Mission geht dann das eigentliche Spiel erst so richtig los und in diesem stecken noch einige Missionen die es zu bewältigen gilt, um den Weltfrieden sicherzustellen. Nicht selten kommt es dabei vor dass ihr gerade das gute Gefühl habt zu entkommen und kurz darauf knallt es einmal laut und euer Helikopter schmiert ab oder ähnliches. Die Missionen sind allesamt sehr intensiv und kurz. Das betrifft auch die Gesamtspielzeit. Man kann das Spiel relativ schnell durchspielen. Das ist aber auch ok so, da man nach den intensiven Levels eine gefühlte Ewigkeit gespielt hat und das meine ich im positiven Sinne. Auch die Vertonung des Spiels ist gut, sogar auf deutsch. So wird der Spieler noch tiefer ins geschehen gesogen. Ganz klar weitere Pluspunkte für Modern Warfare.

Negativ zu vermerken bleibt, dass man sehr viele Treffer einstecken kann und sich auch schnell regeneriert. Bei diesem Spiel ist das zwar absolut notwendig, doch man hätte hier am Gameplay verbessern können. Wenn man Treffer um Treffer nimmt, kurz hinter einer Kiste in Deckung geht und wieder voll hergestellt ist, dann ist das zwar gut fürs vorrankommen, wirkt jedoch sehr unrealistisch. Schöner wäre es gewesen wenn die Gegner nicht ganz so treffsicher sind, es dafür dann aber umso mehr weh tut. Vielleicht ist das aber auch nur meine fiktive Idee, wer weiß wie sich das auf das Spiel ausgewirkt hätte.

Alles in allem macht Modern Warfare einen Super Eindruck und ist das zweitbeste Spiel im Actionbereich, dass ich kenne. Das erstbeste ist der zweite Teil, den ich in den nächsten Tagen dann auch nochmal durchspielen und vorstellen werde ;)

Weiterführende Links: Infinity Ward

Eintrag erstellt: 2010-04-11 13:51:38

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