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Anno 1404

Anno 1404 ist der vierte Teil der grandiosen Anno-Serie und es schafft, was wenige Fortsetzungen einer Serie schaffen: Es ist wieder einmal besser als seine Vorgänger.

Anno ist Aufbaustrategie in Perfektion. Ihr fangt an mit einem kleinen Hafen und wenigen Ressourcen auf einer Karte voll mit einzelnen Inseln und müsst nach und nach eure Stadt vergrößern und euren Einfluss auswieten. Klingt einfach? Ist es zu Beginn auch. Doch eine wachsende Stadt entwickelt Bedürfnisse. So gibt der Bauer sich noch mit Apfelmost und Fisch zufrieden, den ihr für gewöhnlich relativ problemlos auf der eigenen Insel herstellen bzw. fangen könnt. Nach einiger Zeit des Aufbaus sind eure Einwohner aber soweit, dass diese sich in die nächste Stufe aufschwingen. Der Bürger stellt schon höhere Ansprüche und so werdet ihr bald eine Schenke bauen müssen und Gewürze aus dem Orient importieren, um die Bedürfnisse dieser neuen Bevölkerungsschicht stillen zu können. Doch wo viel Arbeit, da auch viel Lohn: Diese neue Bevölkerungssicht bringt euch auch wesentlich mehr Steuereinnahmen. Und genau so setzt sich das Spielprinzip fort. Umso höher eure Bürger aufsteigen, umso mehr Bedürfnisse, umso mehr Steuern...

Jetzt kann man natürlich sagen: Das ganze ist ja recht simpel. Grundsätzlich ist es das auch und so findet man auch relativ schnell ins Spiel herein. Doch nur verstehen hilft in diesem Spiel nicht, denn ihr müsst das ganze auch noch aufbauen. Wie bereits beschrieben, Apfelmost könnt ihr für gewöhnlich noch auf der eigenen Insel anbauen, aber woher kriegt ihr Bier, Werkzeuge etc., wenn ihr diese nicht unbedingt zu Wucherpreisen bei den Nichtspielerinseln kaufen wollt? Richtig, wo eine Insel ist gibt es noch mehr davon und es gilt, diese geschickt zu besiedeln oder wenigstens zu erschließen. Im Anschluss daran beschäftigt ihr euch mit dem Aufbau eines Logistiknetzes, welches die Güter von a nach b verschifft. Es gibt also viel zu tun. Es müssen Schiffe gebaut werden und sogar die Beziehungen zum Orient müssen aufgebessert werden. Denn der Orient ist der Schlüssel zu höheren Bevölkerungsschichten. Wie bereits erwähnt kommen die Gewürze aus dem Orient. Wenn ihr diese nicht kaufen wollt braucht ihr die Technologie, um selber Gewürze anbauen zu können. Und dies geht nur über gute Beziehungen zum Orient.

Wie gesehen, das Spielgeschehen wird relativ komplex und man kann sich Stunden und Nächte um die Ohren hauen mit diesem Spiel. Denn es gibt dann auch noch Zwischenmissionen wie das retten Schiffsbrüchiger und Computergesteuerte Gegner dürfen natürlich auch nicht fehlen. Je nachdem, wie reichhaltig Ressourcen verteilt sind, seid ihr vielleicht sogar gezwungen, gemeinsame Sache mit diesen Spielern zu machen um an Güter zu kommen, die ihr sonst nirgends anbauen könnt. Oder aber ihr zieht einen Belagerungsring um den Gegner und lasst die Infrastruktur zusammenbrechen, soll auch helfen ;)

Anno 1404 ist wie zu Anfang erwähnt ein grandioses Spiel und auch wenn die Geräuchsuntermalung abwechslungsreicher sein könnte, aufgrund der genialen Grafik und des Suchtfaktors ist dieses Spiel eines meiner absoluten Favoriten.

Weiterführende Links: Anno @ ubi.com

Eintrag erstellt: 2010-08-01 15:13:57

Halo - Kampf um die Zukunft

Nach langer Pause haben mein Neffe und ich uns entschlossen, in Vorbereitung auf den kommenden 4. Teil von Halo (bzw. den 5. wenn man Halo 3 - ODST als Teil der Reihe mitzählt) alle Vorgänger nochmal von neuem durchzuspielen. Als erstes Stand Halo - Kampf um die Zukunft auf der Liste.

Beim einschalten des Games muss man leider feststellen, dass die Grafik beim ersten Teil noch einen ganzen Tacken schlechter war als sie heute ist. Nach ein paar Minuten spielen vergisst man das aber schnell und taucht voll in das Spiel ein.

Zur Story: Wir schreiben das Jahr 2552. Die Menschheit war schon seit vielen vielen Jahren gezwungen, andere Planeten zu besiedeln um der Überbevölkerung Herr zu werden. So dehnte sich die Menschheit nach und nach im Weltraum aus bis im besagten Jahr plötzlich zu einem Planeten der Kontakt abbrach. Von dem entsandten Kampfverband kehrte nur ein Raumschiff zurück und dieses war schwer beschädigt. Berichte vom ersten Kontakt mit Außerirdischen machten die Runde. Diese Außerirdischen nannten sich die Allianz. Ein Verband verschiedenster Völker, der jedoch die Mensch als Feind betrachtet. Warum wird erst im zweiten Teil erklärt, deshalb möchte ich da jetzt nicht vorgreifen. Da die Außerirdischen nun systematisch begangen, die Menschenwelten zu zerstören, mussten von der Menschheit Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die Spartaner waren geboren. Und genau, einen davon steuert ihr!

Nach einem unktontrollierten Hyperraumsprung befindet ihr euch in der Nähe der Ringwelt Halo. Doch leider seid ihr nicht alleine, auch die Allianz ist da und greift sofort an. Die erste Mission zum aufwärmen findet noch auf dem Raumschiff der Menschen statt bevor es mit Rettungskapseln auf die Ringwelt geht. Dort kämpft man sich dann in typischer Shootermanier durch Unmengen gegnerischer Horden. Zur Seite stehen euch die Marines die überall auf der Ringwelt verstreut gelandet sind und sich nun neu formieren. Wie es euch gelingt, die riesigen Kampfverbände der Allianz letztlich zu vernichten und was euch noch so erwartet (habt ihr euch nicht gefragt wie eine Ringwelt entstehen kann? Die Allianz war es jedenfalls nicht) solltet ihr euch dann lieber selber zusammenspielen, ich werde mal nicht vorgreifen ;) Zudem würde ich sehr viel erzählen müssen da in diesem Spiel einiges passiert.

Zur Technik: Wie gesagt ist das Spiel grafisch nicht mehr auf dem neuesten Stand, das tut der dichten, spannungsgeladenen Atmosphäre jedoch keinen Abbruch. Der Soundtrack ist zeitlos und das Titeltheme können die meisten Halo Spieler wahrscheinlich auswendig.

Fazit: Trotz der veralteten Grafik ist das Spiel eines der besten, welches je hergestellt wurde. Mit Halo wurde das Shootergenre auf Konsolen revolutioniert. Nennen wir das Kind beim Namen: Der erste Teil der Halo Reihe war und ist nach wie vor ein Meilenstein und reiht sich in eine Reihe mit Spielen wie Pong, Pacman, Super Mario, Anno, eben all die Spiele die die Computerwelt verändert haben.

Weiterführende Links: Halo @ xbox.com
 Halo @ wikipedia.org

Eintrag erstellt: 2010-07-23 19:56:04

Fernstudium Geprüfter MySQL Datenbankentwickler (ILS)

Seit letztem Samstag habe ich offiziell mit dem Fernstudium Geprüfter MySQL Datenbankentwickler begonnen. Bereits in den ersten Stunden konnte ich dabei bemerken, dass es viel gibt was ich schon weiß, aber auch einiges sehr nützliches, was ich noch nicht weiß. Genial dabei ist auch, dass sich Kapitel wie Konzeptionierung einer Datenbank sehr leicht auf andere Situationen des Berufsalltags transferieren lassen (schon beim schreiben einer Anforderung ist ein gutes Konzept die halbe Miete zum Erfolg).

Das Studium wird ca. 15 Monate dauern und aktuell betrachte ich es noch als Riesenspaß. Mal schauen was ich sage wenn ich mal an einer Stelle hängen bleibe und wütend und schäumend die X-Box einschalte um mich abzulenken ;)

Eintrag erstellt: 2010-05-26 23:56:44

An evening with Transatlantic @ Köln Live Music Hall (08.05.2010)

Von Transatlantic hatte ich vorher viel gutes gehört, nur leider noch kaum Musik. Dies war Grund genug für mich, mir das Konzert der transatlantischen Übergruppe anzugucken. Und was soll ich sagen? Trotz dem stolzen Preis von 36,50 wurde ich nicht enttäuscht.

Transatlantic besteht aus größen der Progressive-Rock-Szene. Allen vorran die beiden Ausnahmemusiker Neal Morse (Spocks Beard) und Mike Portnoy (Dream Theater). Komplettiert werden die beiden von Pete Trewavas (Marillion) und Roine Stolt (The Flower Kings). Wer glaubt dass es das schon war, weit gefehlt. Als Gastmusiker des Abends stand dann auch noch Daniel Gildenlöw (Pain of Salvation) auf der Bühne. Es konnte also nur in zwei Richtungen gehen: Grenzenlose Selbstüberschätzung oder geniales Meisterstück. Es wurde das zweite.

Schon von den ersten Minuten an hat mich die Musik voll und ganz in ihren Bann gezogen. Live sind Transatlantic nochmal besser als auf CD. Da der Abend unter dem Motto "an evening with" stand spielten folglich auch nur Transatlantic. Der erste Teil des Sets war das neue Album von vorne bis hinten durch. Als ich mich gerade so in Minute zwanzig wähnte war es da auch schon wieder vorbei mit der CD und die dauert wenn ich mich recht erinner ungefähr 70 Minuten. Ein unglaubliches Erlebnis, ich habe ja schonmal die Zeit vergessen, aber sowas?

Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter mit älteren Stücken der beiden Vorgänger Alben. Spätestens als die Halle lauthals "We all need some light" mitsang war jedem klar, dass jeder der nicht hier war etwas in seinem Leben vermissen wird. Vor allem Portnoy und Morse waren in Hochform. Eine kaum zu bändigende Spielfreude. Auch das zweite Set flog an mir vorbei und so blieb mir nur, auf die Zugabe zu hoffen damit der Abend nicht zu früh endete. Und was soll ich sagen? 20 Minuten Zugabe! Wo kriegt man sowas? Und als dann noch Morse sein Keyboard verließ um mit ans Schlagzeug zu gehen (und das kann er sogar richtig gut) und Portnoy sich über die Menge tragen ließ waren auch die letzten Zweifler überzeugt. Ein grandioser Abend und eine Belastung für meinen Geldbeutel, denn die CDs sind natürlich jetzt Pflicht für meine Sammlung.

Weiterführende Links: Köln Live Music Hall
 Transatlantic

Eintrag erstellt: 2010-05-10 22:19:22

Fortuna Düsseldorf - FC Hansa Rostock

Gestern war es soweit. Der letzte Spieltag war da. Sollte es wirklich schon vorbei sein? Wie lange ist jetzt Pause? Fast Drei Monate, gefühlt Drei Jahre. Was solls, Zeit für die Abschlussparty einer geilen Saison. Rostock zu Gast, was kann da schon schief gehen? Gut, ich war skeptisch dass die Fans der Rostocker sich ruhig verhalten, aber trotzdem guter Dinge dass es halbwegs glimpflich abgeht. Ausserdem wusste ich da noch nicht was am Vorabend in der Altstadt abging.

Am Einlass waren wir erstmal etwas erstaunt, so lasch wurden wir nichtmal gegen Fürth, Pauli etc. kontrolliert. Von hoher Sicherheit war auf jeden Fall auf unserer Seite nichts zu spüren. Anscheinend haben die Ordner auf der anderen Seite aber nicht so genau gewusst dass die Rostocker etwas genauer kontrolliert werden sollten. Andererseits, wer sich ein wenig auskennt (ich habe niemals selber was gezündet aber ich weiß wie man es bauen könnte) weiß dass er das Zeug das in Kombination so schön leuchtet in so ziemlich jedem Schuh reinschmugeln kann.

Das Spiel selber spielte ungefähr 5-10 Minuten eine wirklich zentrale Rolle im Stadion bevor die Chaoten aus Rostock den eigenen Block in ein Lichterspiel aus Bengalischen Feuern und Knallkörpern verwandetlten. Ich frage mich wirklich wer so dumm sein kann sich im letzten Spiel, in dem man noch was erreichen kann, so aufzuführen. Jedem mit auch nur einem Funken Verstand hätte klar sein müssen, dass man so in der Relegation vor leeren Rängen spielt, und so kommt es nun ja auch. Alles in allem kostete dies uns an diesem Tag 20 Minuten, und es sollte nicht die letzte Spielunterbrechung sein. Dass die Fans noch ihren eigenen Keeper verletzten setzte dem ganzen die Krone auf. Als ob die potentiellen Verletzungen von Schiedsrichtern und Ordnern nicht genug wären.

Nach der Spielunterbrechung passierte dann im Stadion schier unglaubliches: Man spielte Fussball. Und das auf annehmbaren Niveau. Die angereisten Tractor-Boys aus Ipswitch wurden also für die Anreise entlohnt. Marcel Gaus macht kurz nach Wideranpfiff das 1:0 und Anderson erhöht in der 30. Minute auf 2:0 nach einem tollen Lauf. Es ging also mit 2:0 in die Halbzeit. Ratajczak war zu diesem Zeitpunkt in der Rückrunde zu Hause immer noch ohne Gegentor. Der historische Rekord ging dann aber in Minute 50 flöten, als Sebastian einen Handelfmeter verwandeln konnte. Hansa schöpfte wieder Hoffnung und Harnik machte dann kurz darauf den Deckel drauf. Es stand 3:1 als sich die Rostocker gerade aufbäumen wollten. Die Kogge war endgültig am sinken, nur noch die Relegation kann jetzt retten. Dabei war das 3:1 eigentlich noch schmeichelhaft, wenn man bedenkt was Fortuna für Chancen hatte.

Gegen Ende wurde die Partie dann noch 2x unterbrochen, nach der zweiten Unterbrechung auch garnicht mehr angepfiffen dann. Mittlerweile waren Einsatzkräfte in einem der seitlichen Blöcke der Rostocker eingetroffen und haben diejenigen zurückgehalten, die versuchten am Zaun zu den Düsseldorfern Krawall zu machen. Spätestens jetzt war jedem klar dass Ingolstadt keine Einnahmen aus angereisten Rostockfans haben wird. Die Düsseldorf Fans nutzten die Pause um lautstark für Ingolstadt Partei zu ergreifen. Zu guter letzt wurden dann noch zwei riesige Schriftzüge hochgehalten im Block 42. "Trauer an Bord, wenn die Kogge heut´ im Rhein versinkt. Freude am Ufer über jede braune Ratte die ertrinkt.", ein ganz klares Statement gegen Gewalt und Intoleranz im Fussball. Ganz im Gegensatz dazu steht das Bild aus Halbzeit eins, teils vermumte Hansa Fans zwischen Bengalischen Feuern und Rauch und hinter ihnen ein riesiges Banner "Alles für den Club". Das tut mir für alle diejenigen Fans leid, die wegen ihrem Verein mitgefahren sind. Wer seinen Verein mit einer derart fragwürdigen Ehre beschmutzt gehört einfach nicht ins Stadion. Verantwortliche und Spieler von Hansa haben sich ganz klar von den Vorfällen distanziert, von den Leuten die den Fussball kaputt machen nur weil sie eine Bühne suchen um sich selber zur Schau zur stellen. An alle die, die meinen das dies irgendeinen Sinn hat: Wenn ihr wirklich auf euch aufmerksam machen wollt, dann macht es wie früher: Klamotten runter und rauf aufs Feld. Wer am längsten oben bleibt gewinnt, die Fans haben ihren Spaß und ihr seid definitiv und in voller Schönheit im Fernsehen.

Was wollt ich noch sagen? Achja, nach Abpfiff gab es eine wunderschöne Feier mit Trainer, Spielern, Verantwortlichen. Die Spieler die gingen wurden würdevoll und laut verabschiedet, allen vorran Axel Lawarée, dessen Einwechslung die Fans im Spiel stimmgewaltig forderten. Meier konnte dann auch garnicht anders, als ihn spielen lassen (was er wohl so oder so getan hätte). Es war, wenn man die unschönen Vorkomnisse mal ausblendet, ein grandioser 34. Spieltag und so wird er uns in Erinnerung bleiben. Wer redet morgen schon noch von Rostock? Klar, es wäre schade um den Traditionsverein aber andererseits sind ein bis zwei Jahre dritte Liga vielleicht ein wenig Läuterung für die Rostock Fans, wer weiß wieviele Spiele die dort sehen dürfen? ;)

Weiterführende Links: Spielbericht @ kicker.de

Eintrag erstellt: 2010-05-10 22:06:14

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